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Welche Fleischsorte für meinen Hund? Teil 2

Fleisch enthält viele Vitamine und ist eine wichtige Quelle für die Gruppe der B-Vitamine. Diese sind wichtig für alle Nerven und Muskeln, für viele Stoffwechselvorgänge im Hundekörper sowie für die Bildung der roten Blutkörperchen. Und neben Muskelfleisch haben auch Innereien viel zu bieten! Leber enthält sogar, anders als Fleisch, beachtliche Mengen Vitamin C, das die Eisenaufnahme fördert und für das Bindegewebe und die Immunabwehr von Bedeutung ist. Außerdem ist Leber reich an Vitamin A! Doch welche Fleischsorte ist die Beste für meinen Hund?

Das individualisierte Hundefutter von CanisBowl arbeitet mit 7 unterschiedlichen Fleischsorten nach dem sogenannten Monoproteinkonzept, das heißt: in jedem Rezept befindet sich ausschließlich eine Fleischsorte – und zwar ausschließlich in BIO-Qualität. Letztens haben wir euch die Fleischsorten Ziege, Huhn, Pute und Ente vorgestellt. In diesem Blog verraten wir Interessantes über die Fleischsorten Schwein, Rind und Lamm.

Fleischsorte: RIND

Rindfleisch ist eine im Hundefutter gerne und oft verwendete Proteinquelle. Rindfleisch enthält viele wichtige Mineralstoffe, hat einen hohen Eisengehalt und ist reich an Zink, das an sehr vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt ist. Selen ist Bestandteil einiger wichtiger Enzyme und übernimmt bedeutende Funktionen im Schilddrüsenhormon-Stoffwechsel. (siehe Schilddrüsen-Blog)

Kalb- und Rindfleisch eignet sich außerdem zur Rohfütterung von Hunden. Sowohl Kopf- und Muskelfleisch als auch Innereien und Mägen können Sie gelegentlich bzw. in Maßen verfüttert werden.

Rindfleisch ist für viele Hunde eine optimale Energie und Proteinquelle.

Fleischsorte: SCHWEIN

Schweinefleisch wird noch immer sehr selten als Hundefuttermittel verwendet. Jedoch ist beschautes und erhitztes Schweinefleisch für deinen Hund eine besonders gute Proteinquelle! Denn nur rohes Schweinefleisch kann für Hunde gefährlich sein, denn bei diesem besteht die Gefahr, dass es mit Aujeszky-Viren, Trichinen oder Salmonellen belastet ist. Doch hochwertiges, beschautes Fleisch, das ausreichend erhitzt und sorgfältig verarbeitet wurde, ist unbedenklich, voller Nährstoffe und eine tolle Alternative zu den herkömmlichen Proteinquellen.

Denn Schweinefleisch bietet einen hohen Gehalt an Vitamin B1 und Thiamin, welche das Nervensystems deines Hundes unterstützen. Das Fett im Schweinefleisch hat außerdem eine besonders günstige Zusammensetzung und beinhaltet viele essentielle Fettsäuren. Zusätzlich hat Schweinefleisch einen sehr hohen Gehalt an Vitaminen A, B1, B2, B6 und B12 und E. Diese Vitamine unterstützen deinen Hund beispielsweise beim Energiestoffwechsel, der physiologischen Herzfunktion, sowie der Verstoffwechselung von Eiweiß.

Besonders gut eignet sich Schweinefleisch für Hunde mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder sogar Futtermittelallergie, denn kann als eine heimische Reserveproteinquelle sowohl für ältere, jüngere kranke und gesunde Hunde eingesetzt werden.

LAMM

Lammfleisch ist nährstoffreich und bekömmlich! So enthält Lammfleisch viele Nährstoffe, und vor allem viel Eisen. Das Spurenelement ist sowohl für den Transport von Sauerstoff wichtig als auch für die Zellbildung. Lammfleisch punktet außerdem mit Zink und Selen sowie mit Vitamin A und B-Vitaminen (v.a. Vitamin B12). Der hohe Gehalt an essenziellen Aminosäuren macht es zu einem besonders hochwertigen Lebensmittel.Mageres Lammfleisch enthält durchschnittlich nur vier Prozent Fett und dieses hat auch noch eine besondere Qualität. Lammfett bietet dem Körper nämlich eine Reihe fettlöslicher Vitamine und auch einen beachtlichen Anteil an konjugierter Linolsäure (CLA). Dieser Fettsäure werden mehrere positive Effekte zugeschrieben.

Neben Schweinefleisch kann auch Lammfleisch eine gute Proteinalternative für Nahrungsmittelunverträgliche Hunde sein, die eine Ausschlussdiät machen oder gleich bei einer seltenen Monoproteinquelle bleiben wollen.

CanisBowl Vet Selection bietet insgesamt 7 Fleischsorten an und stellt das individuelle Futter für deinen Hund individuell zusammen.

Mehr dazu auf www.canisbowl.com

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Welche Fleischsorte für meinen Hund? Teil 1

Prinzipiell können die Futtermittel für deinen Hund tierischer, pflanzlicher oder mineralischer Herkunft sein. Meist dominieren in der Hundeernährung Futtermittel, die von Tieren stammen kombiniert mit pflanzlichen Produkten. Doch wie findet man die ideale Fleischsorte für den eigenen Hund? Dieser Frage möchten wir in diesem Artikel auf den Grund gehen.

Futtermittel, die von Tieren stammen haben meist:

  • einen hohen Proteingehalt und stark unterschiedliche Fettgehalte
  • eine geringe Menge an Kohlenhydraten
  • keine Ballaststoffe
  • einen guten Gehalt an wasserlöslichen Vitaminen
  • eine hohe Verdaulichkeit

Der Gehalt an umsetzbarer Energie wird vom Fettgehalt bestimmt. Hierbei kommt es je nach Fleischart zu erheblichen Schwankungen.

Tierische und pflanzliche Fette

Eine ausgewogene und optimale Ernährung beinhaltet meist beide Fette, optimalerweise angepasst an den Bedarf deines Hundes. Pflanzliche Fette werden meist in Form von Ölen hinzugefügt.

Tierische Fett liefern vor allem Omega-6-Fettsäuren, pflanzlichen Fette Omega-3-Fettsäuren. Achte besonders darauf, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen diesen Fettsäuren besteht. Fleisch als alleiniges Futtermittel ist für Hunde nicht geeignet. Denn neben wichtigen Mineralien und Vitaminen, fehlen auch wichtige strukturierte Komponenten, die für eine gute Verdauung sorgen. Zu den verschiedenen Ölen haben wir übrigens bereits einen eigenen Blogartikel verfasst, den du in unserem Blog findest.

Also – die Kombi macht’s! Aber welches Fleisch für welchen Hund?

Heute möchten wir euch ein paar Fleischquellen vorstellen

Fleischsorte: ENTE

Entenfleisch ist für Hunde im Wachstum, genauso für erwachsene Hunde und Senioren geeignet. Allerdings ist auf ihren hohen Fettgehalt zu achten, der das Fleisch zwar besonders schmackhaft macht, aber in zu großen Mengen nicht von allen Hunde gleich gut verdaut werden kann. Neben einem hohen Nährwert liefert Entenfleisch wertvolle Vitamine, darunter die wichten Vitamine B1, B2, B6, B12 und Niacin. Außerdem findet man in Entenfleisch einen guten Gehalt an Eisen und Zink. Besonders gut lässt sich Entenfleisch mit Kartoffeln und Reis als Kohlenhydratquelle verfüttern. In dieser Kombination ist sie besonders bekömmlich.

Fleischsorte: HUHN und PUTE

Der Klassiker Huhn wird besonders gerne für Hunde mit sensiblen Mägen verwendet. Verglichen mit Entenfleisch enthält Puten- und Hühnerfleisch einen deutlich geringeren Anteil an Fetten und kann so für Hunde mit einem sensiblen Magen-Darm-Trakt besser verdaulich sein. Putenfleisch ist von Natur aus sehr fettarm und enthält dadurch auch weniger Kalorien. Die vorhandenen ungesättigten Fettsäuren gelten als besonders wertvoll. In Kombination mit Reis oder Nudeln stellt Hühnerfleisch eine ausgewogene Ernährung für junge, alte, kleine und große Hunde dar.

Fleischsorte: ZIEGE

Das magere Fleisch der Ziege stellt eine besonders hochwertige Nährstoffquelle für Hunde dar. Besonders geeignet für Hunde, die abnehmen sollen und futtermittelintolerante Hunde ist Ziegenfleisch eine besonders nährstoffreiche, gute verdauliche, bekömmliche und schmackhafte Alternative. Denn Ziege ist gesund! – Ziegenfleisch enthält wenig Fett und Cholesterin, dafür ist es reich an Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen. Besonders vitaminreich sind die Innereien der Ziege. Die ausreichend vorhandene Linolsäure soll außerdem dem Muskelstoffwechsel dienen und den Fettstoffwechsel unterstützen.

CanisBowl Vet Selection bietet insgesamt 7 Fleischsorten an: Rind, Lamm, Schwein, Huhn, Pute, Ente und jetzt NEU auch Ziege! Jedes einzelne Rezept wird optimal und 100%ig individuell auf den Bedarf deines Hundes abgestimmt, zusammengestellt und produziert.

Mehr dazu auf www.canisbowl.com

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Wie wichtig sind Kohlenhydrate für die gesunde Ernährung meines Hundes?

Eine ausgewogene Hundeernährung besteht aus Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten. Letzteren geht oft der Ruf voraus, ungesund und nicht artgerecht zu sein. Stimmt dieses Vorurteil über Kohlenhydrate?

Was sind eigentlich Kohlenhydrate?

Kohlenhydrate bestehen aus Zuckermolekülen. Sie können in Form von Mono- und Disacchariden (das sind zum Beispiel Traubenzucker, Fruchtzucker oder der ganz normale Haushaltszucker) oder als Mehrfachzucker vorkommen. Als typischen Vertreter der Mehrfachzucker findet man Stärke zum Beispiel in Kartoffeln, Reis und Getreide. Außerdem kann man, rein chemisch gesehen, auch viele Ballaststoffe zu den Mehrfachzuckern zählen. Mehrfachzucker werden durch die Verdauungsenzyme aufgespalten, bevor sie der Körper verwerten kann. Daraus entsteht Glucose. Sie kann von den Körperzellen aufgenommen werden und ist essentiell für die Nervenzellen und somit auch eine wichtige Energiequelle für den Körper. Die meisten Ballaststoffe werden nicht aufgespalten und aufgenommen, bleiben im Darm und erfüllen dort ihre sehr wichtigen Aufgaben. Sie können als Präbiotika die guten Bakterien des Darms nähren, das Sättigungsgefühl erhöhen und die Peristaltik (Magen-Darm-Motalität) anregen.

Braucht mein Hund Kohlenhydrate?

Hunde sind Allesfresser (sogenannte Omnivoren) und keine reinen Fleischfresser. Ihr Körper ist in der Lage sowohl aus Kohlenhydraten als auch aus Fetten und Proteinen, Energie zu gewinnen. Da sich das Verdauungssystems unserer Hunde im Laufe der jahrhundertelangen Domestikation optimal an die Kohlenhydratverwertung angepasst hat, ist es für Hunde sogar einfacher, aus Kohlenhydraten Energie zu gewinnen. Am besten kann dein Hund die Kohlenhydrate verwerten, wenn sie aufgeschlossen zur Verfügung gestellt werden. Das heißt sie werden zuvor in die einzelnen Bestandteile zerlegt. Dies lässt sich durch die schonende Zubereitung des Futters gewährleisten. Mehr davon hier.

Warum dann der Trend zu kohlenhydratfreier Hundenahrung?

Viele HundebesitzerInnen meinen, eine protein- also fleischdominierte Fütterung sei das Beste für ihren Hund. Dabei wird oft auf die fleischlastige Ernährung des Wolfes verwiesen. Dazu ist aber zu erwähnen: die Verdauungsorgane unseres Haushundes sind nach Jahrhunderten der Entwicklung nicht mehr die des wilden Wolfes. Und zusätzlich hat sich auch der Wolf seinen Bedarf an Kohlenhydraten aus dem Magen-Darm-Trakt seiner Beutetiere geholt!

Aber vor allem gilt Achtung bei besonders proteinreicher Fütterung!

Beim Abbau von Proteinen entsteht Ammoniak. Die Leber baut dieses im Körper ab und scheidet es als Harnstoff über die Nieren aus. Hunde mit Leber und/oder Nierenproblemen erfahren durch eine besonders proteinreiche Kost so eine stärkere Organbelastung. Zusätzlich kann eine besonders proteinreiche Kost zu einem Ungleichgewicht der Margen-Darm-Flora führen. Das Eiweiß im Dickdarm fördert die Vermehrung von schädlichen Bakterien. Auf Dauer zuviel Protein gefüttert, kann somit schädlich sein und führt zu Durchfall und Blähungen.

Kohlenhydrate als Teil einer ausgewogenen Hundeernährung sind somit gut und gesund!

Und wieviel Kohlenhydrate sind nun gut für meinen Hund?

Die richtige Menge an Kohlenhydraten ist ein wichtiger Bestandteil der guten Hundeernährung. Da ein zuviel an Eiweiß nicht wirklich gespeichert werden kann und somit abgebaut wird, sollte Hundenahrung nur soviel enthalten, wie der Hund braucht. Und das in einer hochwertigen Qualität versteht sich! Der Rest der Energie sollte optimalerweise aus Kohlenhydraten gezogen werden.

Je nach Aktivität und damit Energiebedarf des Hundes, kann eine ausgewogene Ration bis zu der Hälfte aus Kohlenhydraten bestehen. Als Besitzer, der nur das Beste für seinen Hund möchte, ist das somit gar nicht so leicht zu ermitteln. Wichtig ist, dass du dich immer an kompetente, ausgebildete Partner wendest. In erster Linie ist das immer dein Tierarzt, der dich bei der Auswahl des Futters unterstützen kann.

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Darf es etwas Öl sein? Öle in der Ernährung unserer Hunde

Öle spielen in der Hundeernährung eine große Rolle. Sie werden als Ergänzung für schönes Fell, für das Immunsystem, für die Gelenke und für vieles mehr als wahre Wundermittel angepriesen. Aber sind Öle denn wirklich sinnvoll? Und wenn ja welches nehme ich wofür? Fangen wir mal ganz vorne an:

Unterschied zwischen Fetten und Ölen:

Je nachdem ob ein Fett bei Raumtemperatur flüssig oder fest ist, spricht man von Fett oder Öl. Fette lassen sich weiter unterteilen in gesättigte Fettsäuren. Diese kann man ganz leicht erkennen, denn bei Zimmertemperatur sind sie fest. Wie zum Beispiel: Palmkernfett, Kokosfett und auch alle tierischen Fette wie Butter und Schmalz. Dann gibt es als zweite Gruppe die ungesättigten Fettsäuren. Die ungesättigten Fettsäuren sind jedoch bei Zimmertemperatur flüssig, wie zum Beispiel Rapsöl, Maiskeimöl, Olivenöl usw.

Welche Öle kann ich füttern und welche nicht?

Es gibt Fette, die der Körper selbst herstellen kann (=nicht essentielle Fettsäuren) und solche, die dem Hund zugefügt werden müssen oder können, eben durch die Nahrung (=essentielle Fettsäuren). Bei einem Mangel an den essentiellen Fettsäuren kann es beispielsweise zu Symptomen wie Veränderungen am Fell, Hautveränderungen wie Schuppenbildung oder auch Infektanfälligkeit kommen.

Aber die Fütterung von Ölen kann dazu beitragen, dass das Immunsystem gestärkt wirkt, sich im Wachstum das Gehirn gut entwickelt und das Sehvermögen gut ausgebildet wird. Es sorgt außerdem für ein schönes, dichtes, glänzendes Fell und deine tolle Haut. Besonders wertvoll sind kaltgepresste Öle. Am besten natürlich in Bio-Qualität.

Was ist Omega 3 und 6?

Immer wieder tauchen Begriffe wie Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren in der Ernährung auf. Dabei handelt sich um essentielle Fettsäuren, also solche die wir unserem Hund im Futter zufügen müssen.

  • Omega-3-Fettsäure: Fischöl, Leinöl,  
  • Omega-6-Fettsäure: Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Sesamöl, Distelöl

Sie übernehmen viele verschiedene Aufgaben im Körper unserer Vierbeiner

  • tragen zur guten Funktion des Herzens bei
  • sind an der Regulation bei Entzündungen wichtig
  • unterstützend bei Stress und Allergien
  • unterstützend bei der Heilung von Wunden

Wichtig ist, dass Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in einer gewissen Relation zueinanderstehen sollten. Dabei wirkt Omega 3 entzündungshemmend und Omega 6 entzündungsfördernd. Denn Tieren aus Massentierhaltung weisen deutlich weniger gute Zusammensetzung auf und haben eine unnatürlich hohe Omega 6 Belastung.

Wenn früher in der freien Natur gejagt wurde, lieferte dem Wolf seine Beute alles was er benötigte, auch alle Fettsäuren und das noch im passenden Verhältnis, da sich das Beutetier in der Natur artgerecht ernährt. Bei unseren Haushunden die ja (hoffentlich) nicht selber jagen, sollte das Futter zusätzlich angereichert werden, um den möglichen Mangel auszugleichen. 

Öle – kurz erklärt und zusammengefasst

Hanföl

Wird aus Nutzhanf gewonnen, enthält kein THC und kann somit völlig unbedenklich gegeben werden (nicht mit CBD-Öl verwechseln)!

  • Zur Unterstützt die Verdauung
  • das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren ist besonders gut (4:1)
  • stärkt die Abwehrkräfte
  • Reich an Vitamin E für gesunde Haut und schönes Fell

Olivenöl

Enthält u.a. viel Vitamin E und A sowie Eisen und Spurenelemente. Sehr gutes Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis. Hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Man sollte immer auf eine gute Qualität achten und nur „native Olivenöl extra“ verwenden. 

  • Regulierung der Darmflora
  • Stärkung des Immunsystems
  • Unterstützt den Fellwechsel
  • Kann das Abnehmen unterstützen durch ungesättigte Fettsäuren
  • Kann die Oxidation von freien Radikalen verhindern
  • Super Gehirnnahrung
  • Verbessert die Durchblutung
  • Gibt dem Fell Glanz und Feuchtigkeit

Sesamöl

Enthält viel Vitamin A, B und E sowie unter anderem Calcium, Magnesium und Lecithine

  • Senkt den Cholesterinspiegel
  • Unterstützt die Organfunktion 
  • Unterstützend bei Juckreiz
  • Sorgt für schönes Fell
  • Stärkt das Immunsystem
  • Wirkt entzündungshemmend
  • Stärkt das Immunsystem

Sonnenblumenöl

Enthält viel Vitamin E, Linolsäure und Omega 6 Fettsäuren. 

  • Wichtig für den Fellglanz

Weizenkeimöl/ Maiskeimöl

Es hat den höchsten natürlichen Anteil an Vitamin E (Antioxidant) und im Vergleich zu anderen Ölen wenig Omega-3 Fettsäuren. Sollte aber wenn nur in geringen Mengen gegeben werden. Achtung bei Getreideallergien!

  • sorgt für glänzendes Fell
  • regt die Durchblutung an
  • kurbelt den Stoffwechsel an


Kokosöl

Am besten nur reines Kokosöl verwenden.

  • sorgt für glänzendes Fell und schöne Haut
  • gut für die Darmflora und die Bauchspeicheldrüse
  • verbessert die Verdauung

Lachsöl / Fischöl

enthält sehr viel Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

  • Stärkt das Immunsystem
  • unterstützt den Zellaufbau
  • hilft bei Hautreizungen
  • Sorgt für glänzendes Fell und schöne Haut


Kürbiskernöl

Kürbiskernöl macht vital und ist sehr wertvoll. Enthält vor allem Selen, Eisen, Kalzium, Zink und Magnesium sowie Vitamin A, B, C und E.

  • Sorgt für glänzendes, dichtes Fell und schöne Haut
  • gut für den Zellstoffwechsel
  • entzündungshemmend
  • entgiftend


Leinöl

Verdirbt durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sehr schnell – daher besser kleine Flaschen kaufen und rasch aufbrauchen.

  • Wirkt entzündungshemmend
  • Hilft bei Verdauungsproblemen 

Nachtkerzenöl

Hat einen sehr hohen Anteil Linolensäure und ist reich an Vitamin E.

  • Unterstützung des weiblichen Hormonhaushalts
  • bei Juckreiz und sehr trockener Haut
  • Sorgt für glänzendes Fell und schöne Haut

Schwarzkümmelöl

Es hat einen hohen Anteil an ätherischen Ölen.

  • Eine entzündungshemmende Wirkung
  • stärkt das Immunsystem

Hunde, die Probleme mit der Leber haben, sollten auf Schwarzkümmelöl verzichten, da die ätherischen Öle die Leber zusätzlich belasten.

Alle hier aufgeführten Öle sind lediglich ein Nahrungsergänzungsmittel und können als Zusatz zum täglichen Futter gegeben werden. Öle können unterstützend wirken, sollte ihr Hund jedoch ernsthaft erkrankt sein, muss ihr Vierbeiner immer und unbedingt bei einem Tierarzt vorstellig werden. 

Ihre CanisBowl-Tierärzte beraten Sie sehr gerne ausführlich zum Thema Öle und bringen unsere Expertise in diesem Bereich auch in die Rationserstellung und -berechnung mit ein. Auf unserer Webseite können Sie hierfür – vollkommen kostenlos – eine Bedarfserhebung durchführen.

Quellen u.a.
Hand, M. S. et al. (2010): Small Animal Clinical Nutrition, fifth edition 
Leheshka, J. M. (2005): Effects of conventional and grass-feeding systems on the nutrient composition of beef 

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5 Vorsätze, um mit deinem Hund gut ins Jahr 2022 zu starten

Der Jahreswechsel ist gut überstanden und wir fragen uns was wird uns 2022 bringen. Die anhaltende Coronasituation bereitet vielen von uns Sorgen und bringt nachhaltige Veränderungen für unsere Leben. Diese Anspannung ist nicht nur für uns selbst oft problematisch, auch unsere geliebten Hunde fühlen diese Stresssituation oft genauso. Wir möchten euch daher 5 gute Vorsätze vorstellen, mit welchen Ihr mit eurem Liebling bestmöglich in das neue, für uns alle so hoffnungsvolle, Jahr 2022 starten könnt.

Vorsatz 1: Auf die Gesundheit achten

In Stresssituationen kann es leicht passieren, dass wir Dinge, die wir uns oft felsenfest vorgenommen haben, vergessen. So kann ein Impftermin oder die regelmäßige Zeckenprophylaxe oder Entwurmung leicht unter den vielen Dingen, die vor Weihnachten noch erledigt werden mussten, untergegangen sein. Um den Impfstatus des Hundes herauszufinden eignet sich in der Regel ein Anruf beim betreuenden Tierarzt. Dieser kann dies in seiner Kartei sicherlich leicht eruieren. Und selbst wenn ein Impftermin vergessen oder nicht richtig eingehalten wurde, so ist dies kein Grund zum Schämen – der betreuende Tierarzt findet sicherlich optimale Lösung, um einen Impfschutz zu gewährleisten.

Bei Entwurmungen oder der regelmäßigen Zeckenprophylaxe empfiehlt es sich generell, die Termine zu notieren. Weiters sind jährliche Routineuntersuchungen beim Tierarzt, gerade bei älteren Vierbeinern, zu empfehlen.

Vorsatz 2: Auf die passende Ernährung achten

Auch wenn wir uns fest vorgenommen haben, unseren Liebling während der Festtage nicht vom Braten mitnaschen zu lassen, so halten sich Eltern oder Großeltern nicht immer an diese Regeln. Im neuen Jahr können wir uns aber auf jeden Fall vornehmen, die aktuelle Ernährung unseres Hundes genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wir bei CanisBowl sind in diesem Anliegen sehr gerne für eine kostenlose Bedarfserhebung für dich da. Jederzeit können wir ein individuelles Rezept für deinen Vierbeiner berechnen. Auch für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es unsere CanisBowl Cookies, die eine besondere Belohnung darstellen. Diese eignen sich sehr gut für das Training oder für Großeltern, die deinen Verbeiner auch gerne verwöhnen möchten.

Vorsatz 3: Für den Transport gut ausgestattet zu sein

Manche Wege, wie jener zur Arbeitsstelle oder zum Tierarzt, sind auch im aktuellen Lockdown oftmalig unerlässlich. Wenn ihr diese Wege mit dem Auto bestreitet, so empfiehlt sich ein regelmäßiger Check der Hundebox. Gerade in der kalten Jahreszeit kann der Einstieg für ältere Vierbeiner zur Herausforderung werden. Vielleicht kann der Einstieg bereits mit einer Einstiegshilfe erleichtert werden.

In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein Beißkorb in den allermeisten Fällen von Nöten. Auch hier empfiehlt sich ein prüfender Blick: Passt der Beißkorb noch? Sollte er verstellt oder gar ausgetauscht werden?

Vorsatz 4: Trotz Lockdown und Home Office den Hund gut beschäftigen

Home Office und damit deutlich mehr Zeit zu Hause ist für viele von uns der neue Standard geworden. Wenn es nicht immer gelingt, unsere Lieblinge mit ausgedehnten Spaziergängen auszulasten, gibt es auch noch Alternativen um unseren Hunden auch zu Hause Beschäftigung zu geben: es können Intelligenz- und Strategiespiele für Hunde von verschiedenen Anbietern eingesetzt werden.

Vorsatz 5: Für Ernstfälle gerüstet zu sein

Auch für den Hundebesitzer empfiehlt es sich, über Erste Hilfe Maßnahmen beim Hund Bescheid zu wissen, welche in ernstlichen Lagen Leben retten können. Zu diesem Thema gibt es auch umfangreiche Internetseiten, die die wichtigsten möglichen Maßnahmen auflisten. Ein Besuch eines Erste Hilfe Kurses für Tiere empfiehlt sich ebenfalls und kann nach dem Lockdown nachgeholt werden.

Wir hoffen, dass wir euch mit diesen Vorsätzen ein paar Vorschläge und Inspirationen geben konnten! Wir wünschen euch allen einen guten Start ins neue Jahr und alles Gute für dieses hoffnungsvolle 2022!

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Silvester mit dem Hund: Damit der Jahresstart gut klappt

Die Weihnachtsfeiertage sind auch für unsere Hunde immer aufregend und bald steht das nächste Ereignis Tür: Silvester und der Jahreswechsel! Silvester ist für viele Hunde ein absoluter Ausnahmezustand. Sie sind viel geräuschempfindlicher als wir Menschen und nehmen lautes Knallen von Feuerwerk und Raketen, wie es an Silvester vorkommt, deutlich lauter wahr als wir. Stellt euch vor, wie laut schon ein Feuerwerk für uns ist – unsere Hunde hören Frequenzen, die wir nicht hören und empfinden dadurch diese Lärmpegel als normen Stress.

Wir haben für euch ein paar Tipps zusammen gestellt, die euch und eurem Hund den Jahreswechsel etwas entspannter machen können.

1. Rückzugsorte zu Silvester schaffen

Sicher weißt du wohin dein Hund sich gerne zurückzieht, wenn er Angst. Lass deinem Hund an Silvester die Möglichkeit in den Raum oder den Ort zu gehen an dem er sich sicher fühlt. Vielleicht hat dein Hund auch eine eigene Box oder Kiste, in der er öfter liegt? Dann kannst du diese mit einer Decke zusätzlich ein bißchen schalldichter machen.

2. Sichert eure Hunde zu Silvester

Leider gibt es gerade zum Jahreswechsel sehr viele entlaufene Tiere. Eine einfache Maßnahme kann vielleicht das Schlimmste verhindern: Wenn ihr mit eurem Liebling an Silvester spazieren geht und euer Hund Angst vor lauten Geräuschen hat, solltet ihr ihn unbedingt gut sichern. Am besten mit einer Leine mit Halsband UND Geschirr zusätzlich. Sicher ist sicher. Bedenkt auch, dass an Silvester schon oft früh am Nachmittag Feuerwerkskörper vereinzelt gezündet werden. Außerdem vergesst nicht euren Hund zu registrieren, denn nur so kann er schnell wieder nach Hause, wenn er doch mal vor Schreck weglaufen sollte.

3. Die Angste des Hundes ignorieren?- Eine gute Idee?

Oft wird dazu geraten seinen Vierbeiner einfach zu ignorieren, damit sich seine Angst nicht durch unsere Zuwendung verstärkt. Allerdings ist dieser Rat längst überholt. Wenn sich dein Hund in deiner Nähe sicher fühlt und deine Zuwendung braucht – dann gibt sie ihm. Wenn du ihm durch sicheres und souveränes Verhalten signalisierst, dass alles in Ordnung ist, wird dein Hund vielleicht auch ein bisschen entspannter.

4. Wenn es draußen so „richtig los geht“…

Wenn dann auch im Haus etwas Trubel ist, so nimmt dein Hund die Geräusche draußen nicht so stark war. Legt Musik auf oder schaut einen Film, sofern dein Hund dabei entspannt. Die Vorhänge am besten auch zuziehen und alle Reize damit von draußen ausblenden. Und ganz wichtig – lasse deinen Hund wenn er Angst hat nicht alleine zu Hause!

5. Mit Beschäftigung für Entspannung sorgen

Da dein Hund in der Zeit des lauten Knallens mehr Zeit im Haus verbringt, versuche ihn abzulenken und zu beschäftigen. Du kannst es mit Such-, Intelligenz- oder Strategiespiele für Hunde versuchen, mit seinen Spielzeugen spielen oder einfach selber was Neues für basteln, dann kann er gleich zuschauen wie sein neues Spielzeug entsteht.

6. Für Ernstfälle gerüstet zu sein

Sollte es doch einmal so sein und der Ernstfall tritt ein – solltet ihr auf jeden Fall gerüstet sein. Dazu empfiehlt es sich über Erste Hilfe Maßnahmen beim Hund Bescheid zu wissen, welche in ernstlichen Lagen Leben retten können. Zu diesem Thema gibt es auch umfangreiche Internetseiten, die die wichtigsten möglichen Maßnahmen auflisten. Ein Besuch eines Erste Hilfe Kurses für Tiere empfiehlt sich ebenfalls.

Wir hoffen, dass wir euch mit diesen Tipps ein bißchen Inspirationen geben konnten! Wir wünschen euch allen einen guten Start ins neue Jahr 2022!

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Entspannte und erholsame Weihnachtszeit mit dem Hund

Weihnachten steht vor der Tür! Und der Trubel und Stress beginnt meist schon in der Weihnachtszeit. Wir selbst können es kaum erwarten und freuen uns schon auf Geschenke, Süßigkeiten, den Weihnachtsbaum, auf die Familie und nettes Beisammensein. Aber es gibt auch Familienmitglieder die an diesen oft stressigen Tagen besondere Beachtung brauchen – unsere Hunde. Dein vierbeiniger Liebling bemerkt den Stress natürlich auch, er weiß zwar nicht wer oder was diese „Weihnachtszeit“ eigentlich ist auf das sich alle so freuen – aber man überträgt oft ungewollt und unbemerkt den eigenen Stress auf seinen Hund.

Du verhältst dich ungewöhnlich und wuselst viel herum, schleppst ständig Dinge ins Haus, wie zum Beispiel einen Baum der sonst nur draußen steht. All das sind Dinge, die deinen Hund verunsichern können. Sensible Tiere können sogar mit deutlicher Unruhe oder gar Magen-Darm Beschwerden reagieren.

Aber woran erkenne ich nun das mein Hund gestresst ist?

Viele Hunde laufen dann öfter planlos durchs Haus, wechseln häufig ihre Liegeposition. Ebenso kann es zu vermehrtem bellen, hecheln oder auch zu Durchfall kommen. Einigen Hunden schlägt der Stress förmlich auf den Magen – sie fressen weniger oder lassen vielleicht sogar das sonst so gerne gefressen Futter liegen.

Wie kann ich bei meinem Hund für eine entspannte Weihnachtszeit sorgen?

Es gibt einiges was man tun kann, um seinem Hund die Tage etwas zu erleichtern.

Schaffe ihm Bereiche in die er sich zurück ziehen kann. Wenn die Familie vor der Tür steht, achte drauf das dein Hund einen geschützten Ort hat, an dem er nicht eingesperrt ist, sondern vielmehr eine geschützte Zone, in die er jederzeit gehen kann und seine Ruhe hat, das kann zum Beispiel eine kuschelige Decke in einer Ecke sein, so dass er nicht mitten im Geschehen ist. Sollte die Familie nicht bei euch feiern, sondern ihr verreist, dann nimm Dinge mit die dein Hund mit seinem Zuhause verbindet. Das kann sein Schlafplatz oder seine Decke sein. Gerüche,die er kennt helfen ihm gegen den Stress in einer für ihn neuen Umgebung.

Plane täglich Zeit mit deinem Hund ein. Nimm dir Zeit, auch wenn der Tag noch so voll- gepackt ist. Eine Stunde nur für euch zwei. Zum Kuscheln, spazieren gehen an der frischen Luft oder spielen. In der Zeit sind alle anderen Sachen unwichtig – nur du und dein Hund! Diese gemeinsame Zeit ist nicht nur für deinen Hund wunderschön, sondern auch für dich pure Entspannung, du wirst es spüren!

Das Festtagsmenü als Belastungsprobe für den Hundemagen Zu den Weihnachtsfeiertagen duftet es im ganzen Haus nach Braten und Plätzchen. Da bleibt dann oft etwas übrig, das man gerne seinem Liebling gönnen möchte. Aber leider ist das was uns schmeckt für deinen Hund schädlich und kann ihn im schlimmsten Fall sogar krank machen.

  • Ein fettreicher Braten kann die Bauchspeicheldrüse deines Hundes überbeanspruchen und ihn krank machen
  • Gekochte Hühnerknochen können splittern und so den Magen-Darm-Trakt deines Lieblings verletzen
  • Vorsicht gilt auch bei Fischgräten: diese werden nach dem Kochen hart und brüchig.
  • viele Nüsse, vor allem Walnüsse und Macadamianüsse sind giftig für deinen Hund. Macadamianüsse enthalten cyanogene Glykoside und Walnüsse sind oft Pilz belastet.
  • Rosinen und Weintrauben können gefährlich werden. Sie können in zu großen Mengen zu Nierenschäden oder sogar zum Nierenversagen führen.
  • Zwiebel und Knoblauch können schwere Vergiftungen auslösen, in dem sie die roten Blutkörperchen zerstören und eine Blutarmut auslösen.
  • Ebenso sind Melanzani, Avocado und grüne Paprika für deinen Hund giftig

Gerade in der Weihnachtszeit finden sich überall versteckte Gefahren für unsere Lieblinge. Achte drauf das potentielle Gefahrenquellen außer Reichweite deines Hundes sind.

Schokolade außer Reichweite. Der so beliebte „Schokoladenteller“ zu Weihnachten muss außer Reichweite deines Hundes stehen. Schon kleine Mengen kakaohaltiger Schokolade können Vergiftungen auslösen!

Weihnachtsdekoration kann gefährlich werden: viele Pflanzen die gerade zu Weihnachten gerne das Haus schmücken sind für unsere Vierbeiner giftig. Zum Beispiel Weihnachtssterne, Christrosen und Mistelzweige dürfen nicht beknabbert oder gefressen werden. Auch der Weihnachtsbaum sollte gut gesichert werden, nicht das dein vierbeiniger Freund vor lauter Freude in den Baum springt und dieser umfällt.

• Hunde sind oft neugierig auf die neuen Dinge die plötzlich im Haus sind. Lichterketten, Duftöle, Lametta oder auch Glaskugeln dürfen nicht angekaut werden, auch wenn dein Hund findet, dass sie sich vielleicht super als Spielzeug eigenen würden. Gebt acht auf Euch und euren vierbeinigen Freund dann steht einer wundervollen Weihnacht nichts mehr im Wege!

Wir wünschen fröhliche und besinnliche Weihnachten – dein CanisBowl-Team

PS: und wenn ihr im neuen Jahr den Vorsatz „gesunde Ernährung“ auf dem Plan habt, dann meldet euch gerne bei uns: www.canisbowl.com

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Die Ernährung für Hunde mit Schilddrüsenunterfunktion

Die Schilddrüse befindet sich an der Halsunterseite des Hundes, an der Luftröhre gelegen, und bildet die Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4), die den gesamten Stoffwechsel beeinflussen. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone und es kommt zu einer verlangsamten Stoffwechselrate. Die Ursachen einer mangelnden Produktion können in der Schilddrüse selbst liegen, oder aber in den übergeordneten Regelsystemen. Außerdem können Krankheiten einen hemmenden Einfluss auf die Schilddrüse haben. Oft erkranken Hunde infolge einer chronischen Entzündung an einer Hypothyreose, aber es können auch Tumore oder eine Autoimmunerkrankungen die Ursache sein.

Die Diagnose „Hypothyreose“ (Schilddrüsenunterfunktion) lässt sich aus dem Vorbericht, einer klinischen Untersuchung und einer gerichteten Blutuntersuchung stellen. In manchen Fällen erfolgt zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung.

Symptome bei Schilddrüsenunterfunktion

Die Schilddrüsenhormone haben vielfältige Funktionen im Körper des Hundes und sind stark am Zellstoffwechsel beteiligt. Daher können viele verschiedene Symptome auf eine Schilddrüsenunterfunktion hindeuten.

Am häufigsten kommen

  • Gewichtszunahmen trotz reduzierter Kalorienzufuhr
  • Kälteintoleranz
  • ein gesteigertes Durstgefühl
  • Mattigkeit und Leistungsschwäche
  • Schwächungen des Herzkreislaufsystems
  • sowie Haut- und Fellveränderungen vor.

Da Haut und Fell sich ständig erneuernde Organe sind, sind diese Auffälligkeiten für fortgeschrittene Schilddrüsenerkrankungen besonders typisch.

Fütterung der Hunde mit Hypothyreose

Die Schilddrüsenaktivität und die Wirkung von Schilddrüsenhormonen kann durch eine angepasste individuelle und optimale Ernährung besonders günstig beeinflusst werden.

Wichtige Spurenelemente: Selen, Zink, Eisen und Jod

Selen hat eine wichtige Funktion im Schilddrüsenstoffwechsel. Ein Zink- und Eisenmangel führen ähnlich wie ein Selenmangel zu erniedrigten T 3-Werten. Jedoch kann eine Überversorgung mit Zink und Jod sogar eine Schilddrüsenüberfunktion hervorrufen.

Hunde mit einer Hypothyreose können eine reduzierte Eisenaufnahme über den Darm aufweisen. Deshalb sollte man Eisen (z. B. enthalten in Leber, Milz, Lunge und grünem Gemüse) in ausreichender Menge füttern.

Die Ernährung eines Hundes mit einer diagnostizierten Schilddrüsenunterfunktion sollte unbedingt dessen veränderte Bedürfnisse berücksichtigen. Da sich der niedrigere Energiebedarf auch häufig unter Tablettengabe nicht normalisiert, sollte mit einem kalorienreduzierten Futter mit hoher Nährstoffdichte gefüttert werden und das Gewicht des Hundes regelmäßig kontrolliert werden. Außerdem sollte das Futter über einen optimierten Jod- und Selengehalt verfügen, um die Bildung und Verstoffwechslung der Schilddrüsenhormone anzuregen und zu unterstützen.

Bei der Verabreichung von Schilddrüsenhormonen als Substitutionstherapie ist Folgendes unbedingt zu beachten: Kalzium absorbiert die Schilddrüsenhormone, deshalb sollte mindestens eine halbe Stunde zwischen der Fütterung und der Tablettengabe liegen! Bei einer zu kalziumreichen Fütterung wird die Jodaufnahme in die Schilddrüse vermindert. Dies kann zu einer jodmangelbedingten Schilddrüsenunterfunktion führen, weshalb eine Umstellung auf ein kalziumarmes Futter nötig sein kann.

Hunde mit einer Schilddrüsenunterfunktion können einen niedrigeren Proteinbedarf aufweisen und sollten dann zusätzlich mit hochwertigem Eiweiß, jedoch eiweißarm ernährt werden.

Achte außerdem darauf, dass dein Hund kein Schlundfleisch erhält, denn dieses könnte Schilddrüsengewebe enthalten, was bei einem an Hypothyreose (Unterfunktion der Schilddrüse) erkrankten Hund eine optimale Einstellung erschwert, sowie eine Überfunktion der Schilddrüse auslösen kann.

Die optimale und angepasste Fütterung des erkrankten Hundes stellt einen zentralen Punkt in der lebenslangen Therpaie dar. Die CanisBowl Tierärzt:innen beraten und unterstützen dich und deinen Hund sehr gerne bei der Erstellung eines optimalen Rezeptes.

Dackelblog

Tipps und Tricks zum Abnehmen: So gelingt das Zielgewicht auch für deinen Hund

Nicht nur die Menschen haben während der Pandemie, insbesondere den Lockdowns, an Gewicht zugelegt, laut der Tierschutzombudsstelle Wien und der Österreichischen Tierärztekammer werden auch unsere Hunde immer dicker. Adipositas (Fettleibigkeit) ist bei unseren Hunden leider ein häufig anzutreffendes Problem. Viele Hundehalterinnen nehmen gar nicht wahr, dass ihr Hund zu dick ist oder halten die extra Kilos eher für einen Schönheitsfehler. Medizinisch gesehen ist Übergewicht jedoch eine eigenständige und ernst zu nehmende Krankheit, denn es kann die Lebenserwartung deines Hundes erheblich einschränken und sich negativ auf dessen Lebensqualität auswirken. Indem du deinen Hund mit einer angepassten Ernährung sowie ausreichend Bewegung unterstützt, kannst du ihm dabei helfen, Gewicht zu verlieren und zu einer gesünderen Lebensweise zurückzukehren.

Übergewicht beim Hund

Übergewicht birgt für den Hund das Risiko einer Reihe von ernstzunehmenden Erkrankungen, wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis, ein geschwächtes Immunsystem u.v.m. Vor allem kann es auch die Lebenserwartung deutlich herabsetzen. Bestimmte Rassen, das Alter des Hundes, genetische Veranlagung, das Geschlecht und die Lebensbedingungen beeinflussen die Neigung zu Übergewicht. Dennoch trägt jeder Hundebesitzer/jede Hundebesitzerin eine Verantwortung und muss die Gesundheit seines/ihres Hundes aktiv unterstützen.

Durch das optimale Futter, ein passendes Bewegungsprogramm und die entsprechende Unterstützung bei den Lebensgewohnheiten können sie einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit ihres Hundes nehmen. Und auch wir von CanisBowl können beim Abnehmen unterstützen: durch individuelle Rezeptberechnung kann gezielt auf die Bedürfnisse deines Hundes eingegangen und eine ideale Futterration erstellt werden.

Die richtige Fütterungsroutine für deinen Hund

Mit der richtigen Fütterungsroutine kannst du deinen Hund beim Abnehmen sehr gut unterstützen. Das geeignete Futter und die passende Portionsgröße sind hierbei besonders wichtig. Halten dich am Besten stets an die Empfehlungen des fachkundigen Tierarztes/der Tierärztin, um das bestmögliche Resultat zu erzielen. Du solltest dabei die empfohlene Tagesration am besten auf zwei bis drei Mahlzeiten aufteilen.

Ganz wichtig: Alle müssen nun an einem Strang ziehen, denn zusätzliche Leckerlis sind unbedingt in die Tagesration miteinzuberechnen und Betteln sollte nicht nachgegeben werden. Am besten fütterst du deinen Hund täglich zur selben Zeit aus der selben Futterschüssel am selben Ort, damit eine Routine eingeführt wird.

Das richtige Futter für den übergewichtigen Hund

Um sicherzugehen, dass dein Hund bei einer kalorienreduzierten Tagesration alle wichtigen Nährstoffe erhält, sollte unbedingt ein spezielles Futter angeboten werden. Hochverdauliche Proteine sind essentiell, damit dein Hund trotz niedrigerem Kaloriengehalt die Energie erhält, die er braucht. Gute Diätfuttermittel enthalten außerdem eine Ballaststoffquelle, die zum Sättigungsgefühl des Hundes beiträgt.

Bei übergewichtigen Hunden, die an Diabetes leiden, können Zutaten mit niedrigem Kohlenhydratgehalt zum Einsatz kommen.

Abnehmen durch Bewegung

Eine häufige Ursache für Übergewicht ist ein Mangel an Bewegung. Wenn die Gesundheit deines Hundes es zulässt, solltest du mit ihm nun vermehrt unterwegs sein. Insbesondere Schwimmen kann ein wirksamer Sport sein, wenn dein Hund keine langen Spaziergänge durchhält und erst Kondition aufbauen muss.

Wende dich als Erstes an deinen Tierarzt /ihre Tierärztin und lass dir Tipps zu Ernährung und individuellen Bewegung geben.

Bedenke bitte, dass ein gesundes Abnehmen seine Zeit braucht. Der Vierbeiner sollte pro Woche ca. 2 – 3 % seines Gewichts verlieren. Ein 10 kg schwerer Hund also nur 200 bis 300 g in dieser Zeit. Um einen Kilo Gewicht zu verlieren, darfst du einem solchen Hund also ruhig einige Wochen Zeit geben.

Ein gesundes Gewicht für Ihren Hund bedeutet eine bessere Lebensqualität und ein geringeres Risiko für schwerwiegende Erkrankungen im Zusammenhang mit Übergewicht. Wir CanisBowl Tierärztinnen beraten und unterstützen dich und deinen Hund auf diesem Weg sehr gerne! 

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Hunde und Hitze – 10 gute Tipps für deinen Vierbeiner

Der Sommer ist da und das bedeutet an vielen Tagen auch große Hitze! Hunde müssen sich bei großer Hitze genauso abkühlen wie wir Menschen, denn in ihrem Körper entsteht schnell ein gefährlicher Wärmestau. Der wichtigste Abkühlmechanismus für unsere Hunde ist das Hecheln. Beim Ein- und Ausatmen gelangt Luft an die gut durchbluteten, feuchten Nasen- und Mundschleimhäute, Wasser verdampft und die Verdunstungskälte kühlt den Hund. So bleibt ihre Körpertemperatur stabil, bzw. führt bei Bedarf zur Absenkung der Körpertemperatur. Wichtig ist hierbei, dass dem Hund bei großer Hitze und Anstrengung ausreichend Wasser zur Verfügung gestellt wird, da beim Hecheln sehr viel Flüssigkeit in nur kurzer Zeit verdunstet. Mit unseren Tipps kannst du deinem Vierbeiner die heißen Hundstage erleichtern.

1. Stelle deinem Vierbeiner ausreichend Wasser zur Verfügung

Gib deinem Hund immer reichlich Flüssigkeit! Zu Hause muss der Wassernapf stets gefüllt sein und für unterwegs sollten Hundehalter Wasser in einer Flasche mitnehmen, das sie ihrem Hund immer wieder anbieten. 

2. Schütze deinen Vierbeiner vor einem Sonnenbrand

Vorsicht bei hautempfindlichen Hunden mit heller Nase und Fell. Hier ist manchmal das Eincremen mit Sonnenschutz auf Nasenspitze und Ohren oder sogar am Fell nötig, um den Hund vor einem Sonnenbrand zu schützen.

3. Kleinere Futterportionen

Weniger und öfter! Denn große Portionen sind für deinen Hund bei großer Hitze nur sehr schwer verdaulich. Stelle im Hochsommer deshalb kleinere Portionen, eventuell öfters und eher in den kühleren Morgen- und Abendstunden, bereit.

4. Agility, Joggen und Co.

Vermeide sportliche Anstrengungen bei großer Hitze, wie Joggen, Hundesport oder Laufen neben dem Fahrrad, sowie exzessives Ball spielen.

5. Abkühlung im Wasser

Manche Hunde lieben es, im Wasser zu planschen. Andere kühlen sich lieber nur die Füße in einem Bach oder lassen sich mit dem Gartenschlauch oder nassen Handtüchern abkühlen. Aber aufpassen beim plantschen, denn Blaualgen, Entenkot und andere Verunreinigungen im Wasser können zu Erkrankungen deines Hundes führen. Tipps für einen sicheren Badespaß haben wir Dir und deinem Vierbeiner in unserem letzten Blogartikel aufgelistet.

6. Die richtige Zeit für Spaziergänge

Aufgeheizte Wege und Straßen sollten bei heißen Temperaturen grundsätzlich vermieden werden und ausgedehnte Spaziergänge auf die Morgen- oder Abendstunden verschoben werden. Denn ansonsten besteht die Gefahr, dass sich dein Hund schmerzhafte Verbrennungen an den Pfotenballen hinzufügt.

7. Fell kürzen, trimmen oder ausdünnen

Durch tägliches Bürsten gelangt ausreichend Luft an die Haut um für eine kleine Abkühlung zu sorgen. Bei manchen Hunden kann das Kürzen des Fells Erleichterung verschaffen. Aber achte darauf, das Fell nicht zu stark zu kürzen, denn es dient gleichzeitig auch als Sonnenschutz!

8. Besondere Schonung bei Hunden mit verkürzten Nasen

Hunde mit zuchtbedingt verkürzten Nasen (auch brachycephale Hunderassen genannt) brauchen besondere Schonung, da sie in ihrer Thermoregulation leider ohnehin eingeschränkt sind. Starke Hitze und Atemnot kann für diese Tiere sogar Lebensgefahr bedeuten!

9. Vorsicht bei der Autofahrt

Vorsicht bei der Autofahrt mit offenem Fenster. Die Zugluft kann bei Hunden schmerzhafte Augenentzündungen verursachen.

10. Vierbeiner nie im Auto zurücklassen

Lass deinen Hund bei wärmeren Temperaturen auf keinen Fall im Auto. Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, erleiden sie im heißen Wageninneren schnell irreparable Organschäden oder sogar einen Herzstillstand. Anzeichen für Überhitzung beim Hund sind starkes Hecheln und Apathie, teils aber auch Nervosität – suche in so einem Fall sofort einen Tierarzt/eine Tierärztin auf

Das CanisBowl Team wünscht dir und deinem Hund einen wunderschönen Sommer!